Ein wichtiger Bestandteil der kognitiven Verhaltenstherapie ist die Arbeit mit den Gedanken. Das bedeutet, dass wir uns anschauen, welche Gedanken in bestimmten Situationen auftreten und wie diese unsere Gefühle und Verhaltensweisen beeinflussen. Oft sind es bestimmte Denkmuster, die uns im Alltag blockieren oder unglücklich machen.
Mit Hilfe der Therapie sollen Kinder und Jugendliche lernen, ihre Gefühle besser zu verstehen und zu steuern, um mehr Selbstvertrauen und Sicherheit zu gewinnen. Das Ziel ist immer, dass Kinder und Jugendliche selbst „Experten“ für ihre Schwierigkeiten werden und lernen, was ihnen hilft, um sich wieder wohler zu fühlen und positiven Einfluss auf ihr eigenes Leben zu haben.
Die Eltern spielen eine wichtige Rolle in der Verhaltenstherapie. Sie werden regelmäßig in die Therapie einbezogen, um zu erfahren, wie sie ihr Kind unterstützen können. Gemeinsam entwickeln wir Strategien, die im Alltag helfen, damit das Kind die neuen Verhaltensweisen auch dauerhaft umsetzen kann.
Die wissenschaftliche Fundierung der Verhaltenstherapie ist sehr gut belegt. Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass sie bei verschiedenen psychischen Problemen wirksam ist. Sie basiert auf anerkannten psychologischen Theorien und wird ständig durch Forschung weiterentwickelt.